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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

Am Valentinstag gab es am Gymnasium Gerabronn dieses Jahr einen neuen Rekord an verschenkten Rosen: 180 fair gehandelte rote oder weiße Rosen machten als Zeichen der Freundschaft oder der Liebe ihre Empfängerin/ihren Empfänger glücklich. Dazu trugen 15 Schülerinnen bei, die in mühevoller Kleinarbeit die Grußzettel sortierten und mit den erworbenen Rosen auf die entsprechenden Klassen verteilt. Herzlichen Dank dem PUK-Komitee, das mit dem verdienten Geld unsere Patenkinder von PLAN unterstützt!

Am 28.2.2020 war es soweit und die K2 hatte ihre alljährliche Exkursion in die Gedenkstätte des KZs Dachau. Dort angekommen wurden wir in zwei verschiedenen Gruppen durchgeführt und es war eine äußerst bedrückende Atmosphäre zu verspüren. Der kalte Wind peitschte gegen die vielen Lagen an Pullovern und es war so kalt,  dass man sich gar nicht ausmalen konnte wie viel Mal es schrecklicher gewesen sein muss, mit der damaligen Häftlings-kleidung an dem selben Ort zu sein.
Alle waren sehr sensibel, sowohl beim Zuhörern als auch beim Fragen und es wurde alles mit viel Respekt behandelt. Zudem hat die uns durchführende Referentin viel erzählt und gewusst, spannend war es vorallem, wenn sie von Erzählungen einiger Überlebender sprach. Dies gab einen anderen Einblick und generell ist es schwer sich die ganzen Dimensionen und Scheußlichkeiten vorzustellen, denn das war geschah ist so abartig, dass ich persönlich immer noch nicht glauben kann, dass es real gewesen ist. In der Gaskammer wurde mir so schwindlig und auch Tränen flossen, da es einfach einen so einnahm zu wissen, was hier geschah. Unverschämt war es jedoch zu sehen, wie einige in diesen Räumen ganze Videos drehten oder Selfies machten, denn dies hat nicht mit Respekt zu tun. Am späten Abend war man wieder zu Hause und ich denke die meisten hat es mitgenommen oder beschäftigt, was sie da gesehen haben.
Man hört viel in den Nachrichten oder im Unterricht über diese Zeit, doch selber da zu sein, lässt einem einfach das Blut in den Adern gefrieren und wirft einen in einen Zustand zwischen Hass, Wut, Verzweiflung, Scham, und Trauer … und ganz am Ende gab es auch etwas Hoffnung, da dieses Denkmalreal alle davor warnen soll, welches Monster dem Menschen innewohnen kann.
Gerade zu Zeiten der AfD, die diesen Abschnitt deutscher Geschichte als „Vogelschiss“ betitelten, sollten wir umso stärker dagegenhalten und präsent sein. Zeigen, dass wir so ein Denken und Handeln nicht dulden und alles dagegen tun, damit sowas nicht erneut passieren kann.
So etwas Menschenverachtendes und Würderaubendes darf nicht aus den Gedächtnissen verschwinden und daher bin ich sehr dankbar, dass auch die Schule ein Ort ist, wo man dazu belehrt wird und die Möglichkeit kriegt, einen Bruchteil des Ganzen auf sich wirken zu lassen.
Ich würde jedem raten eine KZ-Gedenkstätte zu besuchen und diese Erfahrung zu machen bzw. sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, denn wir sind es den Menschen Schuld, die die Hölle auf Erden durchmachen mussten.

Artur Graf, K2

Am Donnerstagmittag, den 06.02.2020 startete die Geschichte- und Gemeinschaftskundeexkursion des Gymnasium Gerabronn am Bahnhof in Crailsheim. Nach 6-stündiger Zugfahrt abends in Berlin angekommen, stand dann noch ein längerer Spaziergang zum Hostel an, vorbei an der East-Side-Gallery – einem bemalten Stück der ehemaligen Mauer.
Freitag früh ging es los Richtung Berlin Mitte. Auf dem Programm: Besichtigung des Bundestags, Gespräch mit einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin von Harald Ebner, Mittagessen im Paul-Löbe Haus (Ein großes Dankeschön an Herrn Ebner für das gesponserte Mittagessen!), Führung im Bundesrat mit anschließendem Planspiel. Nach Besichtigung von zwei der wichtigsten Institutionen unserer Demokratie beschäftigten wir uns mit einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte: der Schoa, wofür es in Berlin ein Mahnmal gibt, in dessen Museum eindrucksvoll Einzelschicksale der Opfer dargestellt wurden.
Samstag morgens besuchten wir das Stasi-Gefängnis für politische Gefangene der DDR in Hohenschönhausen, in dem wir eine sehr eindrucksvolle Führung von einem ehemaligen politischen Gefangenen bekamen. Nachmittags besuchten wir den Tränenpalast, den Ort, an dem sich ausreisende DDR-Bürger von ihrer Familie verabschiedeten. In der untergehenden Sonne bummelten wir dann auf dem Hackeschen Markt, auf dem man Essen und Mitbringsel in allen Ausführungen finden kann. Abends kamen wir in den Genuss eines echten Tempelhofer Improvisations-Theaters, einem Theater, bei dem die Schauspieler spontan mit den Zuschauern interagierten.
Der letzte Tag in Berlin begann nach dem Frühstück mit einer Führung in einem Luftschutzbunker. Zurück an der Erdoberfläche fuhren wir mit der Straßenbahn zur Bernauer Straße, wo früher die Mauer Berlin in Ost und West teilte und besichtigten dort das Museum. Danach hatten wir am Alex noch kurz Zeit für ein schnelles Mittagessen, bevor es schon wieder zurück zum Bahnhof und zurück Richtung Crailsheim ging. Wir kamen dann, trotzt des starken Sturms, unbeschadet wieder zu Hause an.
Vielen Dank natürlich an Frau Kubiak und Herr Ilg für die gelungene Berlinexkursion!

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