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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

alle wesentlichen Informationen das neue Schuljahr betreffend findet ihr / finden Sie auf dem Vertretungsplan-Padlet und auf den einzelnen Klassen-Padlets.

Dort finden Sie / findet ihr auch ein wichtiges Dokument mit der Bezeichnung "Erklärung der Erziehungsberechtigten zur Einreise-Quarantäne". Bitte dieses Dokument ausdrucken, ausfüllen und unbedingt am 1. Schultag beim Klassenlehrer abgeben!!!

gez. Pf

Das vergangene Schuljahr stand nicht nur im Zeichen von Corona. An unserem Gymnasium hatten sich einige Schüler*innen, allen voran die Abiturientin Cora Meissner, das Ziel gesetzt, den Fokus auf das Zusammenleben und auf Zivilcourage zu legen. Sie engagierte sich zusammen mit Angelina Erhardt und Artur Graf im SOS-Komitee der Schülermitverantwortung (SMV). Unterstützung bei ihrem Vorhaben fanden sie bei dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Diese Initiative vernetzt und begleitet seit 25 Jahren Schulen, die sich auf den Weg gemacht haben, aktiv für Menschenwürde und gegen Diskriminierung einzutreten.
Innerhalb von zwei Schulwochen hatte Cora die für einen Beitritt geforderten Unterschriften von zwei Drittel der Schulgemeinschaft beisammen, doch dann bremste die Pandemie ihr Engagement aus. Unter erschwerten Bedingungen musste sie einen Paten für unsere Schule finden sowie die feierliche Aufnahme in das Netzwerk organisieren. In Harald Ebner, MdB der Grünen aus Kirchberg, fand sie einen engagierten Politiker, der sich aktiv gegen Rassismus und Ausgrenzung einsetzt. „Die Menschenfeindlichkeit nimmt zu, befeuert von Akteuren von rechts aber auch von Onlinemedien, in denen vermeintlich ungehemmt gehatet werden kann. Rassismus-Prävention an Schulen ist daher besonders wichtig“, begründet der Politiker, warum er sofort einverstanden war, als ihn Cora Meissner um Unterstützung bat.
Anders als geplant, aber dennoch einigermaßen feierlich und mit viel großem Abstand konnte in der vorletzten Schulwoche des letzten Schuljahres die Plakette überreicht und damit die Aufnahme ins Netzwerk besiegelt werden. In ihren Redebeiträgen wiesen Markus Schädle, Landeskoordinator "Schule ohne Rassismus" sowie Harald Ebner darauf hin, dass diese Plakette kein Gütesiegel ist, was schon geschafft wurde, sondern eine Aufgabe für die Zukunft verdeutlicht. Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern müssen ihren Beitrag gegen Diskriminierung, Mobbing, Gewalt und für eine gerechte Zivilgesellschaft leisten - jeden Tag und immer wieder. Das Schild am Gebäude soll uns daran erinnern.

Der etwas andere Abijahrgang musste auch für seine Zeugnisübergabe andere Wege finden. In enger Absprache mit Schulleitung und Hausmeister, fanden die Abiturient*innen dennoch einen sehr feierlichen Rahmen für ihren Abschluss. Dieser fand bei bestem Wetter im Forum der Schule statt. Beiderseits des roten Teppichs saßen die Abiturient*innen, jede/r Schüler*in durfte vier Familienmitglieder mitbringen, die jeweils als Gruppe zusammen sitzen durften. Über den restlichen Schulhof verteilten sich auf Einzelplätzen die Lehrer*innen, die die Abiturient*innen in ihrer Schullaufbahn begleitet hatten. Als es dunkler wurde, wurde die aufwändige Dekoration noch deutlicher, die das Abiballkomitee auf den Schulhof gezaubert hatte: Fackeln, Kerzen und Lichterketten sorgten für eine festliche Stimmung, sodass ein sehr würdiger Rahmen vorhanden war. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musik-Neigungskurs von Herrn Hartig.

Die feierliche Zeugnisübergabe begann traditionell mit dem Einzug der Abiturient*innen - in diesem Jahr nicht paarweise, sondern in nötigem Abstand. Nach einer kurzen Begrüßung und Hinweisen zum Ablauf durch Maja Kowalik („Macht euch einen schönen Abend in euren Viererreihen“) hielt Schulleiter Jochen Uhrhan seine Rede. Schlaglichtartig erinnerte er an Stationen aus der Schulzeit der scheidenden Abiturient*innen. Es folgte die Zeugnisübergabe, sowie die Verabschiedung der Chor- und Bandmitglieder, die dieses Jahr um ihre Abschiedsauftritte gebracht wurden. Anschließend wurden Preise für sehr gute Leistungen in verschiedenen Fächern überreicht. Dabei wurde schon deutlich, dass einige Schüler*innen mehrfach auf die Bühne gerufen wurde. So konnte Schulleiter Uhrhan auch die beiden besten Schülerinnen Verena Wörner und Lina Chwoyka ehren.

 

Bei der anschließenden Jahrgangsrede, gehalten von Camilla Flock, Artur Graf und einer anderen Schülerin wurden die besondere Beziehung zwischen dem Jahrgang und dem Schulleiter Uhrhan deutlich. Sie hoben die besondere familiäre Art ihres Gymnasiums Gerabronn hervor. Dieser besondere Jahrgang schloss mit den Worten „Macht euch auf uns gefasst! Wir werden Geschichte schreiben!“

Anschließend folgten die Schülermitverantwortung (SMV) sowie das Elternbeiratsteam. Die SMV, vertreten durch die beiden Schülersprecher Lea Schulz und Lukas Schroff, dankten allen Abiturient*innen, die sich aktiv in den Komitees für ihre Schule eingesetzt hatten. Jennifer Schüttler und Steffen Ent als Vertreter des Elternbeiratsteams verabschiedeten die scheidenden Elternsprecher. Außerdem wurde Steffen Ent als langjähriges Mitglied der Elternvertreter verabschiedet. Jennifer Schüttler wies darauf hin, dass sie seit dem Doppeljahrgang 2012 zusammen ihre ehrenamtliche Tätigkeit wahrnahmen und nun eine große Lücke entsteht, die es im nächsten Schuljahr zu füllen gilt. Außerdem verliehen die Eltern den Sozialpreis der Schule an Christina Abzieher für ihr außerordentliches Engagement für den Jahrgang und die Schule. Christina wies in ihrer Rede darauf hin, dass noch mehrere ihrer Mitschüler diesen Preis verdient hätten. Im Anschluss daran verabschiedeten die Eltern außerdem Frau Fischer und wiesen besonders auf ihre besondere Bedeutung für die Eingewöhnung der Unterstufen-Schüler an der Schule hin. In der Bio-AG mit der Versorgung der Tiere wurde einer der Grundsätze „Schule ist mehr als Unterricht“ wunderbar verwirklicht.

 

Ein weiterer Programmpunkt war die Danksagung der Abiturient*innen für ihre Lehrer*innen der Neigungskurse. Individuelle Geschenke, sogfältig ausgesucht und mit kleinen Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit überreicht, gaben einen Einblick in diese besondere Zeit. Franziska Schaller nutzte die Gelegenheit auf der Bühne sich offiziell von einem Teil ihrer Tanz-AG. Anschließend zeigte ein kurzer Film Bilder aus der Schulzeit, die einen weiteren Einblick in die vielfältigen Aktivitäten (Studienfahrten, Aktionen, Ausflüge, etc.) des Jahrgangs zeigten.
Ein gelungenes Highlight war bei fast vollständiger Dunkelheit das Abschlusslied „Lieder“, bei dem jede/r Schüler*in mit einer Kerze in einem eigenen Fenster des KT1 stand und sang. Damit verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2020 von der Bühne und aus dem Gymnasium Gerabronn - nach knapp drei Stunden der wohl kürzeste Abi“ball“ bisher.

 

Alle Preisträger*innen auf einen Blick:

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