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Die Ethikgruppen 6 und 7 beschäftigten sich in den letzten Wochen mit unserer Verantwortung der Umwelt gegenüber. Und gerade der Plastikmüll ist ein großes Thema - nicht nur in den Medien, sondern auch auf dem Schulhof. Frau Jäger hat bereits in der Cafeteria die Verpackung für Salat- und Obstsalatverpackung von Einweg-Plastik auf Mehrweg-Glasbehälter ausgetauscht. Doch gerade nach der Mittagspause am langen Dienstag, an dem alle Schüler_innen bis zur 10. Stunde Unterricht haben, findet sich oft erstaunlich viel Müll auf dem Hof. In einer kleinen Ausstellung dokumentierte die Ethikgruppe der Klasse 6 den Müll auf dem Schulhof mit Fotos. Diese ist im Foyer des KT1 zu sehen.
Doch auch in den Weltmeeren ist Plastikmüll ein großes Problem. Um zu erfahren, wieviel Müll von den deutschen Flüssen ins Meer getragen werden, rief die Aktion "Plastikpiraten - das Meer beginnt hier!" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung Schulklassen dazu auf, ihren Fluss mit wissenschaftlichen Methoden zu untersuchen. Bei dieser Citizen Science-Aktion ist es ganz wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler die korrekten Forschungsmethoden anwenden, damit sie später in einem Bericht der Kieler Forschungswerkstatt zusammengefasst werden können. Die Ethikgruppen 6, 7 sowie die AG Schülerzeitung fuhren am Donnerstag, den 6.6. mit ihrer Lehrerin Mandy Schütze an die Jagst nach Elpershofen zum Grill- und Spielplatz. Bereits im Bus überlegten die Schülerinnen und Schüler, ob sie überhaupt Plastikmüll finden würden. Doch nachdem sie in unmittelbarer Nähe der Brücke in Elpershofen am Flussufer eine Art Deponie fanden, waren sie doch überrascht, dass sich so viel finden ließ! Wir sammelten den Müll im Flussabschnitt von der Furt bis zur Brücke in 3 großen Säcken, dokumentierten alles und entsorgten ihn ordnungsgemäß. Lediglich einen alten Schlitten mit Eisenkufen mussten wir am Mülleimer der Grillstelle zurücklassen. Eine Gruppe erfasste mit einem von den Wissenschaftlern verschickten Netz das schwimmende Material sowie Mikroplastik. Dabei wurde deutlich, dass im Fluss kaum Müll schwimmt. Durch die Aktion wurden die Schülerinnen und Schüler darauf aufmerksam, wie viel Müll am Flussufer und insgesamt in der Natur liegt, der dort gar nicht hin gehört.

„Also brachen wir auf, bummelten durch die Stadt, saßen in den Cafés und lernten vieles über die tschechische Kultur. Auch über die Sprache brachten uns die Tschechen das ein oder andere bei: Wörter, die mehr oder weniger nützlich sind, jedoch zur allgemeinen Unterhaltung beitrugen und uns immer wieder zum Lachen brachten.

Es fiel uns allen sehr schwer, unsere neuen Freunde in Tschechien zurück zu lassen, denn wir waren in der Woche doch sehr zusammen gewachsen. … Man hat nicht oft das Glück, so gute Einblicke in ein anderes Land zubekommen. Für mich und die ganze deutsche Austauschgruppe war es eine sehr eindrucksvolle Zeit und wir zählen gemeinsam die Tage bis zum Wiedersehen.“


Hannah Kraft, 10a ---


Anfang Mai war es dann endlich soweit, dass die Schüler ihre tschechischen Austauschpartner in Hohenlohe begrüßen konnten. Nach dem gemeinsamen Sonntag in den Familien lernten die Brünner Großstädter unsere Schule und die ländliche Umgebung kennen.
Von Dienstag bis Donnerstag standen Ausflüge in der süddeutschen Umgebung an, so zum Beispiel in das Mercedes-Benz-Museum nach Stuttgart und das Kriminalmuseum in Rotheburg ob der Tauber. Danach blieb den Schülern genug Zeit, die Orte auf eigene Faust mit ihren Partnern zu entdecken. An der KZ-Gedenkstätte Hessental und dem Dokumentationszentrum des Reichsparteitaggeländes in Nürnberg setzten sie sich mit der besonderen historischen Verantwortung Deutschlands auseinander, in Freundschaft auf andere Völker zuzugehen.
Am Ende der Woche benötigten die Schüler aus beiden Ländern keine Arbeitsaufträge, um trotz der großräumigen Verteilung aller auch privat viele Gruppentreffen zu organisieren.

Wir danken dem Auswärtigen Amtes gefördert und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz für die langjährige, treue Unterstützung dieses Austauschs.

Eindrücke in Bildern:

Die Schach-AG errang beim Schachturnier in Rot am See den ersten Platz. Sie setzte sich damit beim 2. Königscup gegen 11 andere Mannschaften umliegender Schulen durch. Die Schach-AG übt jeden Donnerstag in der 7. & 8. Stunde.
 
Die Ethikgruppe der Klasse 7 besuchte zusammen mit Mandy Schütze am Freitag, 10. Mai das Tierheim in Rothenburg ob der Tauber. Sie halfen tatkräftig bei der großen Putzaktion zur Vorbereitung des Tages der offenen Tür am Muttertag mit. Außerdem informierten sie sich über die Arbeit, Finanzierung und Vermittlung von Tieren im Tierheim. Für alle war es ein sehr interessanter Ausflug im Rahmen des Ethikunterrichts, der sich zur Zeit mit Tierschutz beschäftigt.
 
Die 29 Abiturient*innen in diesem Jahr haben die erste Hürde der Abiturprüfungen bereits hinter sich. Die schriftlichen Prüfungen wurden von allen abgelegt, das traditionelle Abichillen war leider von sehr kaltem und regnerischem Wetter geprägt. Weil die Korrektur mit Erst-, Zweit- und Drittkorrektor so viel Zeit in Anspruch nimmt, haben die Abiturient_Innen nun normal Unterricht inclusive einiger noch ausstehender Klausuren. Anfang Juli finden die mündlichen Prüfungen sowie am 5.7. der Abiball statt. 
 
Ca. 70 Schülerinnen und Schüler verbrachten die vorletzte Woche in Weikersheim bei der traditionellen Chor- und Bandfreizeit unter der Leitung von Tilmann Hartig, Barbara Brinkmann-Pastille, Franziska Schaller sowie Gregor Markowski übten die jungen Musiker Stücke und Tänze für das diesjährige Musical vom 17.-19. Juli

In ökumenischer Verbundenheit fuhren im Mai wieder 45 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen mit ihren Begleitlehrern Simon Englert und Bettina Rüther-Jakob ins Jugendhaus des Klosters Neresheim. Sie verbrachten dort Tage der Besinnung, bei denen sie einen Einblick ins Klosterleben der fast 1000-jährigen Benediktinerabtei nahmen. Dieser gelang durch ein Gespräch mit Abt Pater Albert, der Teilnahme am Stundengebet der Mönche sowie einer Erkundung der wunderschönen Abteikirche mit dem größten zusammenhängenden Deckenfresko der Welt. Außer der spirituellen Aktzentsetzung der Tage kamen Sport, Spiel, Spaß und gutes Essen nicht zu kurz.

Rü ---

In den letzten drei Wochen gaben sich die französischen und spanischen Austauschschüler die Klinke in die Hand, die Gerabronner Gymnasiasten waren zu Besuch in Tschechien.
Der Französisch-Austausch, der jährlich von Herrn Ilg organisiert wird, ist ein fester Bestandteil der Klassenstufe 9. Die Schülerinnen und Schüler waren bereits im September bei ihren Austausch-Partnern in Lamotte-Beuvron und Umgebung. Ende März kamen sie endlich und lang ersehnt für mehr als eine Woche zu uns. Als sie weg waren, kamen bereits einen Tag später die Austauschpartner aus Corrales in Spanien zu uns zu Besuch. Dieser Austausch wird seit einigen Jahren von Herrn Dreger für die Spanischschüler der Kursstufe 1 vorbereitet und durchgeführt. In der Woche vor den Pfingstferien werden unsere Oberstufenschüler/Innen nach Spanien reisen, um Kultur und Alltag kennen zu lernen und ihre Spanisch-Kenntnisse zu vertiefen.
Beim Tschechien-Austausch der 10.Klässler geht es weniger um die Sprache als um das Kennenlernen der geographischen Nachbarn. Die tschechischen Austauschschüler und -schülerinnen lernen deutsch in ihrer Schule in Brünn, für unsere Schülerinnen und Schüler ist es oft die erste Berührung mit dem Tschechischen. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch in Olmütz, der ehemaligen Hauptstadt Mährens, und eine Höhlenwanderung im mährischen Karst. In vier Wochen besuchen die neu gewonnen Freunde dann Gerabronn. Sie werden, wie auch die Franzosen und die Spanier in den letzten Wochen bei uns am Unterricht teil nehmen und Ausflüge in die Umgebung, z.B. nach Rothenburg ob der Tauber und nach Stuttgart machen.
Gemeinsam allen Austauschen ist es, dass alle Beteiligten viele neue Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten, neue Freunde fanden, die Sprache verbesserten und mehr Toleranz im Umgang mit anderen entwickeln konnten.




 

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