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Vom 21. - 23.10. hatte ich die große Freude, 19 Schüler:innen meine schöne Studienstadt Leipzig zu zeigen. Frau Brinkmann und Herr Hartig begleiteten uns. Trotz einigen Sturmschäden auf der Bahnstrecke kamen wir mit nur etwas Verspätung am Hauptbahnhof an. Unser Programm für den ersten Tag konnten wir erfolgreich absolvieren: Stadtrundfahrt mit Stopp am Völkerschlachtdenkmal, Stadtrundgang, Abendessen und ein sehr lustiges Improvisationstheater im Studentenclub MB, den Angela Merkel damals selbst mit aufgebaute.
Jeden Morgen wurde nach dem Frühstück ein Coronatest durchgeführt und das Tagesprogramm gestartet.

Am Freitag haben wir eine eindrucksvolle Führung durch das Bundesverwaltungsgericht bekommen, wo auch das zweite Gruppenbild entstanden ist. Danach teilte sich unsere Gruppe je nach Wunschprogramm auf. Frau Brinkmann und 12 Schüler:innen nahmen an einer geführten Stadtführung teil. Herr Hartig und 7 begeisterte Sportler:innen schauten sich mit mir die Sportuni inklusive Hörsäle und Sportstätten an. Unser gemeinsames Highlight war die Escape Room Challenge am Abend. Drei Räume haben wir in Kleingruppen erfolgreich bezwungen. Den restlichen Abend haben wir im Hostel mit  Wahrheit oder Pflicht ausklingen lassen :-)



Am Samstag hatten alle die Wahl, ob sie in den Zoo, oder in weitere Museen oder durch die unzähligen Läden schlendern wollten. Zufrieden und glücklich saßen wir später im Zug Richtung Hohenlohe. Eine unglaublich tolle Fahrt mit einer sehr harmonischen Gruppe. Wir hatten viel Spaß.

F. Schaller

Trotz der aktuellen Corona-Situation wurde es den Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 2 ermöglicht eine Ersatzstudienfahrt in Form einer Exkursion zu machen. Der Bio-Leistungskurs und der Bio-Grundkurs fuhren nach Frankfurt.
Am Donnerstag den 21.10.2021 ging es Morgens mit dem Zug los. Aufgrund des Unwetters an diesem Tag, verlief die Fahrt nach Frankfurt anders als geplant. Die Ankunftszeit war auf 12 Uhr angesetzt, wir kamen aber, nachdem uns einige Eltern ein Stück mit dem Auto gefahren haben, erst gegen 15 Uhr in Frankfurt an. In Folge der verschobenen Zeiten, mussten wir unser Programm etwas umstellen und einen Programmpunkt streichen.
So kamen wir unerwarteter Weise zu einem freien Nachmittag in Frankfurt und nutzen die Möglichkeit eine Großstadt mit allen Vorzügen zu erleben. Die Tage in Frankfurt haben uns allen den Unterschied zwischen arm und reich bewusst gemacht, mit dem wir direkt konfrontiert wurden: die Obdachlosen im Bahnhofsviertel auf der einen Seite und die Anzugträger im Bankenviertel auf der anderen.
Das Abendessen war als Kursessen geplant und so sind wir alle zusammen in den Central Grill gegangen. Den restlichen Abend nach den Essen haben wir in unserem Hostel ausklingen lassen.
Am Freitag haben wir uns die Stadt etwas näher angeschaut und haben jeweils eine Stadtführung zu Frankfurt als Banken- und Börsenstadt und Frankfurt „New Old Town“ bekommen. Nach der Führung und einer kurzen Mittagspause trafen wir uns in einem der größten Naturkundemuseen Deutschlands, dem Senckenberg-Museum.
In Folge unserer verspäteten Ankunft mussten wir im Museum auf eine professionelle Führung verzichten und haben in drei Gruppen jeweils eine Führung unserer Lehrer bekommen.
Zurück im Hostel haben wir uns alle etwas schicker gemacht, denn am Abend stand ein Besuch in der Oper auf dem Programm. Vor der Exkursion bekamen wir eine kurze Einführung, um die Oper „Salome“ an diesem Abend besser zu verstehen.
Nach diesen zwei Tagen in Frankfurt ging es am Samstagmorgen wieder zurück nach Hause.

Cleo Schütze, K2

 

Das Schulcurriculum des Gymnasiums Gerabronn trägt dem Leitmotiv unseres Bildungsplans „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ Rechnung. Es stellt in der 5. Klasse die christlichen Gotteshäuser in den Mittelpunkt eines Projekttags und in der 6. Klasse das jüdische Leben in der Region. Am Ende der 7. Klasse wird mit der Mevlana-Moschee in Schwäbisch Hall ein muslimisches Gotteshaus besucht.

Nach zwei Jahren konnten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen Anfang Oktober endlich wieder die Moschee in Schwäbisch Hall besuchen.
Vorher hatten die Schülerinnen und Schüler, die den Religionsunterricht besuchen, gelernt, wie wichtig das Gespräch unter den drei großen monotheistischen Weltreligionen ist. Er hilft, Vorurteile abzubauen, Gemeinsamkeiten zu entdecken, Unterschiede zu benennen und eine gegenseitige Wertschätzung zu leben.

Frau Huri Erdogan, die uns in Schwäbisch Hall empfing, öffnete den großen Gebetsraum für uns, erklärte uns die rituellen Waschungen und gab bereitwillig Auskunft auf die vielen Fragen, das muslimische Glaubensleben betreffend. Besonders beeindruckend war es, von einem muslimischen Mitschüler die Gebetshaltungen vorgeführt zu bekommen.
Es kamen auch kritische Fragen, die Terroranschläge im Namen der Religion thematisierten. Frau Erdogan wies darauf hin, dass der Koran die Tötung eines Menschen verabscheue.
Die Exkursion endete mit dem traditionellen Besuch im türkischen Laden.


Zu Beginn des neuen Schuljahres warteten 427 Schülerinnen und Schüler auf den Treppenstufen im Forum auf die gewohnt motivierende Rede von Schulleiter Jochen Uhrhan. Nach der Erklärung der aktuellen Corona-Regeln wies er auf die bestehende Handyregelung im Schulhaus hin. Nick Reimer vom Technikkomitee warb um Verstärkung aus den 8. und 9. Klassen für diese wichtige Arbeit, die bei jeder Aktion und jedem Fest im Hintergrund notwendig ist. Anschließend stellten sich die neuen Lehrer:innen vor: Frau Kristen (Englisch / Spanisch, Foto links) und Herr Heinrich (Französisch / Bio, Foto mittig). Frau Scheidel (Englisch / Sport, Foto rechts) ist der Schulgemeinschaft bereits durch ihr Referendariat bei uns bekannt. Unter tosendem Applaus wurden die neuen drei fünften Klassen begrüßt, die mit ihren Klassenlehrer:innen bereits vor allen anderen den Schulhof verließen und den ganzen Tag über die Schule, ihre Klasse und alle wichtigen Räume kennen lernen. Bereits in der ersten Woche steht für die neuen Fünferle, zusammen mit ihren Paten der 10. Klasse, der Kennlernwandertag in die Umgebung an. Alle anderen Klassen starten nach einer Klassenlehrer:innenstunde mit dem regulären Stundenplan.

Nachdem der klassische Besuch der Sechstklässler:innen in Braunsbach coronabedingt im vergangenen Schuljahr ausfallen musste, freuten sich die diesjährigen umso mehr, dass am Ende des Schuljahrs ein lebendiger Vormittag in Braunsbach möglich war.

Dieses Jahr stand ein dritter Programmpunkt auf der Tagesordnung. Bislang teilte sich der Vormittag in den Besuch des Rabbinatsmuseums im ehemaligen Rabbinat und in den Gang zum jüdischen Friedhof am oberen Ende von Braunsbach auf.

Neu hinzugekommen ist ein Rundgang durch Braunsbach auf dem neu geschaffenen Jüdischen Kulturweg, der auf seinem Weg durch Hohenlohe auch durch Braunsbach führt. Der evangelische Religionskollege ließ die Schüler:innen quer durch den Ort Spuren jüdischen Lebens entdecken.

Im Rabbinatsmuseum wurden wir von Elisabeth Quirbach, der Leiterin des Museums – bereichert durch die Neuerungen der digitalen Erweiterung des Museums – mit jüdischen Menschen aus Braunsbach, jüdischen Erfindungen und Gewohnheiten jüdischen Lebens vertraut gemacht. Die zur Tradition gewordene Einkleidung einer Schülerin mit einem besonders feinen Gebetsmantel (Tallit) und den Gebetskapseln (Tefillin) durfte natürlich nicht fehlen.

Den letztjährigen Sechstklässler:innen die auf diese interessante Exkursion verzichten mussten, sowie allen anderen Interessierten sei versichert, dass das Rabbinatsmuseum jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet ist. Außerdem kann jeder mittels eines Smartphones und einzuscannenden QR-Codes oder anhand von Tafeln durch Braunsbach auf den Spuren jüdischen Lebens wandeln.

Außerdem gibt ein YouTube-Film einen Eindruck vom Museum.

Rü ---

Die Fotos zeigen leider nur den Besuch der Klasse 6a, die Klassen 6b und c waren ebenfalls auf Exkursion in Braunsbach.

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