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Der etwas andere Abijahrgang musste auch für seine Zeugnisübergabe andere Wege finden. In enger Absprache mit Schulleitung und Hausmeister, fanden die Abiturient*innen dennoch einen sehr feierlichen Rahmen für ihren Abschluss. Dieser fand bei bestem Wetter im Forum der Schule statt. Beiderseits des roten Teppichs saßen die Abiturient*innen, jede/r Schüler*in durfte vier Familienmitglieder mitbringen, die jeweils als Gruppe zusammen sitzen durften. Über den restlichen Schulhof verteilten sich auf Einzelplätzen die Lehrer*innen, die die Abiturient*innen in ihrer Schullaufbahn begleitet hatten. Als es dunkler wurde, wurde die aufwändige Dekoration noch deutlicher, die das Abiballkomitee auf den Schulhof gezaubert hatte: Fackeln, Kerzen und Lichterketten sorgten für eine festliche Stimmung, sodass ein sehr würdiger Rahmen vorhanden war. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musik-Neigungskurs von Herrn Hartig.

Die feierliche Zeugnisübergabe begann traditionell mit dem Einzug der Abiturient*innen - in diesem Jahr nicht paarweise, sondern in nötigem Abstand. Nach einer kurzen Begrüßung und Hinweisen zum Ablauf durch Maja Kowalik („Macht euch einen schönen Abend in euren Viererreihen“) hielt Schulleiter Jochen Uhrhan seine Rede. Schlaglichtartig erinnerte er an Stationen aus der Schulzeit der scheidenden Abiturient*innen. Es folgte die Zeugnisübergabe, sowie die Verabschiedung der Chor- und Bandmitglieder, die dieses Jahr um ihre Abschiedsauftritte gebracht wurden. Anschließend wurden Preise für sehr gute Leistungen in verschiedenen Fächern überreicht. Dabei wurde schon deutlich, dass einige Schüler*innen mehrfach auf die Bühne gerufen wurde. So konnte Schulleiter Uhrhan auch die beiden besten Schülerinnen Verena Wörner und Lina Chwoyka ehren.

 

Bei der anschließenden Jahrgangsrede, gehalten von Camilla Flock, Artur Graf und einer anderen Schülerin wurden die besondere Beziehung zwischen dem Jahrgang und dem Schulleiter Uhrhan deutlich. Sie hoben die besondere familiäre Art ihres Gymnasiums Gerabronn hervor. Dieser besondere Jahrgang schloss mit den Worten „Macht euch auf uns gefasst! Wir werden Geschichte schreiben!“

Anschließend folgten die Schülermitverantwortung (SMV) sowie das Elternbeiratsteam. Die SMV, vertreten durch die beiden Schülersprecher Lea Schulz und Lukas Schroff, dankten allen Abiturient*innen, die sich aktiv in den Komitees für ihre Schule eingesetzt hatten. Jennifer Schüttler und Steffen Ent als Vertreter des Elternbeiratsteams verabschiedeten die scheidenden Elternsprecher. Außerdem wurde Steffen Ent als langjähriges Mitglied der Elternvertreter verabschiedet. Jennifer Schüttler wies darauf hin, dass sie seit dem Doppeljahrgang 2012 zusammen ihre ehrenamtliche Tätigkeit wahrnahmen und nun eine große Lücke entsteht, die es im nächsten Schuljahr zu füllen gilt. Außerdem verliehen die Eltern den Sozialpreis der Schule an Christina Abzieher für ihr außerordentliches Engagement für den Jahrgang und die Schule. Christina wies in ihrer Rede darauf hin, dass noch mehrere ihrer Mitschüler diesen Preis verdient hätten. Im Anschluss daran verabschiedeten die Eltern außerdem Frau Fischer und wiesen besonders auf ihre besondere Bedeutung für die Eingewöhnung der Unterstufen-Schüler an der Schule hin. In der Bio-AG mit der Versorgung der Tiere wurde einer der Grundsätze „Schule ist mehr als Unterricht“ wunderbar verwirklicht.

 

Ein weiterer Programmpunkt war die Danksagung der Abiturient*innen für ihre Lehrer*innen der Neigungskurse. Individuelle Geschenke, sogfältig ausgesucht und mit kleinen Anekdoten aus der gemeinsamen Schulzeit überreicht, gaben einen Einblick in diese besondere Zeit. Franziska Schaller nutzte die Gelegenheit auf der Bühne sich offiziell von einem Teil ihrer Tanz-AG. Anschließend zeigte ein kurzer Film Bilder aus der Schulzeit, die einen weiteren Einblick in die vielfältigen Aktivitäten (Studienfahrten, Aktionen, Ausflüge, etc.) des Jahrgangs zeigten.
Ein gelungenes Highlight war bei fast vollständiger Dunkelheit das Abschlusslied „Lieder“, bei dem jede/r Schüler*in mit einer Kerze in einem eigenen Fenster des KT1 stand und sang. Damit verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2020 von der Bühne und aus dem Gymnasium Gerabronn - nach knapp drei Stunden der wohl kürzeste Abi“ball“ bisher.

 

Alle Preisträger*innen auf einen Blick:

Die Schüler der Klassen 5a  und 6b des Gymnasiums Gerabronn hatten nach den Pfingstferien ständig ein Buch zur Hand und verbrachten etliche Stunden mit Lesen. Jede gelesene Seite zählte. Denn es galt als Klasse eine Challenge zu gewinnen. Mindestens 10.000 Seiten mussten in sechs Wochen zusammenkommen.
Nach der langen Schulschließung startete der Unterricht für die Schüler am Gymnasium Gerabronn mit Sicherheitsabstand. Dafür wurde jede Klasse in zwei Gruppen aufgeteilt, die im wöchentlichen  Wechsel die Schule aufsuchten. Die Lese-Challenge war neben dem üblichen Unterricht eine Möglichkeit, die Schüler in der Schule als auch zu Hause zur Mitarbeit zu motivieren.  Ihre Aufgabe war es, ihre Leseleistung jede Woche in einer Lesetabelle zu dokumentieren, ihren Eltern zu zeigen und dann an ihre Deutschlehrerin Ina Dulcimascolo per E-Mail zu schicken. Und der Lesefleiß war enorm; bereits nach drei Wochen hatten die beiden Klassen die geforderte Leseleistung von 10.000 Seiten übertroffen und nichtsdestotrotz wurde weiter gelesen, so dass schließlich 42.875 Seiten bei der Klasse 6b und 33.202 Seiten bei der Klasse 5a zusammenkamen.
Insgesamt ist die Deutschlehrerin von der Leistung beider Klassen beeindruckt. Außerdem hofft sie, dass der ein oder andere weiter liest und dadurch sprachliche Kompetenz entwickelt, die sich später in allen Schulfächern bemerkbar macht.

 

Lese-Challenge am Gymnasium Gerabronn: Fünft- und Sechstklässler fanden viele gemütliche Plätze, um sich in Bücher zu vertiefen.

Es ist da! Das erste Schuljahrbuch des Gymnasiums Gerabronn kann in den letzten drei Schultagen erworben werden. Auf über 100 Seiten sind die Aktionen und Ereignisse des Schuljahres in Wort und Bild gezeigt. Im Anhang gibt es alle Klassenfotos. Die Schutzgebühr beträgt 3 Euro (bitte passend mitbringen!).

Vielen Dank an Frau Schütze für ihre harte Arbeit daran.

Das Gymnasium Gerabronn nahm erneut am jährlichen Diercke-Wissens-Wettbewerb teil. Dieser besteht aus einem Klassen-Quiz mit insgesamt 20 Fragen, die alle Schüler*innen der 7.-10. Klasse beantworten. Die Fragen drehen sich um viele Wissensgebiete aus der Geographie: wie viele europäische Hauptstädte liegen am Rhein? In welcher Himmelsrichtung fahren die Schiffe, wenn sie den Panamakanal vom Pazifik zur Karibik durchqueren? Wie heißt der Fachbegriff für Bodenerschütterungen bei Erdbeben? usw. Die Klassensieger treten auf Schulebene an und kämpfen um den Schulsieg. Anschließend füllt der Schulsieger noch den Bogen für den Wettbewerb auf Landesebene aus und hofft darauf, dass er gegen die anderen Schulsieger weit oben rangiert um am Bundesausscheid teilzunehmen. Normalerweise ist dieser Mitte Juni. Durch die Pandemie wurden alle Termine verschoben und der Bundesausscheid in diesem Jahr ganz gestrichen. Am Gymnasium Gerabronn wurde jedoch noch kurz vor Schulschließung der Schulsieger gekürt. Auf ihre Urkunde und ihre Präsente mussten die drei Bestplatzierten jedoch bis nach den Pfingstferien warten. In diesem Jahr konnten wir zwei zweite, punktgleiche Plätze vergeben. Leider gibt es in diesem Jahr kein Gewinnerfoto, weil die drei Schulsieger*innen nicht gleichzeitig in der Schule anwesend sind.

Wir können verkünden: ein besonderer Jahrgang hat sein Abitur bestanden. Am Montag, 20.7. fanden die mündlichen Abiturprüfungen am Gymnasium Gerabronn statt. Beim informellen Umtrunk am Nachmittag, bei dem neben den Abiturient*innen auch das Elternbeiratsteam sowie viele Lehrer*innen anwesend waren, begann Schulleiter Jochen Uhrhan mit einem kurzen Rückblick: am 17.3. war noch nicht klar, wie sich die Schulschließung auf das diesjährige Abitur auswirken werde. Inzwischen scheint klar, dass die meisten Abiturient*innen zu den Corona-Profiteuren gehören. Sowohl die guten Leistungen im 4. Halbjahr als auch der Umstand, dass bereits vor den mündlichen Prüfungen fest stand, dass alle ihr Abitur in der Tasche haben - sofern sie zur Präsentationsprüfung antreten - sprechen deutlich dafür. Der Abiturdurchschnitt ist in diesem Jahr 2,3. Besonders hervor zu heben ist, dass zwei Schülerinnen ein Abitur mit der Bestnote von 1,0 errangen. Jochen Uhrhan lobte die Abiturient*innen, dass sie das Beste aus der Situation gemacht haben. Lediglich beim üblichen Rahmenprogramm, bestehend aus Abifeiern, Abichillen und Abstreichen mussten sie zurück stecken. Die feierliche Zeugnisübergabe ist für den 25.7. auf dem Schulhof geplant.

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