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Nachdem der klassische Besuch der Sechstklässler:innen in Braunsbach coronabedingt im vergangenen Schuljahr ausfallen musste, freuten sich die diesjährigen umso mehr, dass am Ende des Schuljahrs ein lebendiger Vormittag in Braunsbach möglich war.

Dieses Jahr stand ein dritter Programmpunkt auf der Tagesordnung. Bislang teilte sich der Vormittag in den Besuch des Rabbinatsmuseums im ehemaligen Rabbinat und in den Gang zum jüdischen Friedhof am oberen Ende von Braunsbach auf.

Neu hinzugekommen ist ein Rundgang durch Braunsbach auf dem neu geschaffenen Jüdischen Kulturweg, der auf seinem Weg durch Hohenlohe auch durch Braunsbach führt. Der evangelische Religionskollege ließ die Schüler:innen quer durch den Ort Spuren jüdischen Lebens entdecken.

Im Rabbinatsmuseum wurden wir von Elisabeth Quirbach, der Leiterin des Museums – bereichert durch die Neuerungen der digitalen Erweiterung des Museums – mit jüdischen Menschen aus Braunsbach, jüdischen Erfindungen und Gewohnheiten jüdischen Lebens vertraut gemacht. Die zur Tradition gewordene Einkleidung einer Schülerin mit einem besonders feinen Gebetsmantel (Tallit) und den Gebetskapseln (Tefillin) durfte natürlich nicht fehlen.

Den letztjährigen Sechstklässler:innen die auf diese interessante Exkursion verzichten mussten, sowie allen anderen Interessierten sei versichert, dass das Rabbinatsmuseum jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat geöffnet ist. Außerdem kann jeder mittels eines Smartphones und einzuscannenden QR-Codes oder anhand von Tafeln durch Braunsbach auf den Spuren jüdischen Lebens wandeln.

Außerdem gibt ein YouTube-Film einen Eindruck vom Museum.

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Die Fotos zeigen leider nur den Besuch der Klasse 6a, die Klassen 6b und c waren ebenfalls auf Exkursion in Braunsbach.