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Herzlich Willkommen auf der Homepage des Gymnasiums Gerabronn.

 

37 LateinschülerInnen der Jahrgangsstufen zehn und elf des Gymnasiums Gerabronn unternahmen mit ihren Begleitpersonen Jörg Engelbrecht, Elisabeth Kraus, Bettina Rüther-Jakob und Wolfram Spodzieja zum Schuljahresbeginn eine Studienfahrt nach Kampanien.
In dieser süditalienischen Region, die zur sogenannten „Magna Graecia“ gehört, ließen sich ab dem 8. Jhd. v. Chr. griechische Kolonisten nieder, die in regem Kontakt zu den ortsansässigen italischen Völkern standen. Ab dem 3. Jhd. v. Chr. geriet die „Magna Graecia“ zunehmend unter römischen Kultureinfluss. Da nirgendwo sonst in Europa wie in Süditalien und Sizilien griechische und römische Kultur miteinander verwoben sind, wie zahlreiche Kulturdenkmäler beweisen, zählen in diesem für die gesamte europäische Zivilisation höchst relevanten multikulturellen Schmelztiegel viele Stätten zum UNESCO-Weltkulturerbe.


Auf dem Programm der Studienfahrt standen die 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs verschütteten Städte Pompeji und Herculaneum, die römische Luxusvilla „Oplontis“ im heutigen Torre Annunziata und die weltberühmten griechischen Tempel von Paestum samt dem dortigen archäologischen Museum.
In Elea, das durch die Philosophenschule des Parmenides berühmt ist, dessen Lehren auf philosophischen Vorstellungen des Pythagoras fußen und der auch Platon maßgeblich beeinflusst hat, setzten sich die SchülerInnen mit der Geistesgeschichte der „Magna Graecia“ auseinander.
Ferner hatten die SchülerInnen Gelegenheit zu einem Stadtbummel durch Sorrent am Golf von Neapel und durch das südkampanische Marina di Camerota. Neben einer Bootstour in die Blaue Grotte am Capo Palinuro gab es noch eine Wanderung auf den Vesuv, von dem aus der Blick auf den Golf von Neapel zu genießen war.
Zudem konnten die SchülerInnen in einer ökologisch wirtschaftenden landwirtschaftlichen Genossenschaft im Cilento, einem Naturpark in Südkampanien, in dem es bis zu 1000 Jahre alte Olivenbäume gibt, verschiedene Olivenöle probieren.    
Es gibt in Kampanien, das mehr als 1400 Kilometer von Gerabronn entfernt ist, so viele Sehenswürdigkeiten, dass es sich gelohnt hat, auf der Hin- und Rückfahrt jeweils zwanzig Stunden im Bus zu verbringen.  

Sz ---

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