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Bild oben: Bei der Begutachtung von Hochkarätigem in der Diamantenbörse Amsterdam


Studienfahrt - die letzte Ausfahrt als Klassengemeinschaft mit Lehrern sollte für uns Schüler/innen der K1 des Gymnasium Gerabronns ein einmaliges und in Erinnerung bleibendes Erlebnis werden. Ursprünglich gar nicht angeboten, kam recht schnell Amsterdam als eine besondere und von noch keinem Schüler besuchte Stadt als Vorschlag auf. Nachdem sich zwei begleitende Lehrer, Frau Guth und Herr Hartfeldt, gefunden hatten, kamen so die Studienfahrten nach Berlin und Amsterdam zustande.

Da Herr Hartfeldt jedoch kurzfristig nicht an der Ausfahrt teilnehmen konnte, wurde er recht spontan von Herrn Sanke vertreten.
So machten wir uns also am Sonntag, dem 13.07.2014 früh morgens auf den Weg in eine Stadt, deren nicht immer guter Ruf ihr weit voraus eilt. Einige Eltern assoziieren mit Amsterdam zuerst Drogen, Prostitution und eine berüchtigte Kneipenszene. Dies alles gibt es zwar dort, aber nach 5 Tagen in dieser wunderschönen, kulturell anspruchsvollen und auch tagsüber interessanten Stadt können wir Schüler sie eines Besseren belehren und auch andere Seiten aufzeigen.
Nach ungefähr 8 Stunden Fahrt und einem ersten kleinen Spaziergang durch die Stadt hatten wir unser Hostel erreicht, das im Internet sehr offensiv damit wirbt, das schlechteste Hotel der Welt zu sein. Die Zimmer waren tatsächlich eher klein und mit 8 Personen ein Bad zu benutzen, war manchmal nicht einfach, aber insgesamt hat das Hostel unsere Ansprüche erfüllt, zumal es im Zentrum der Stadt lag und unter diesem Aspekt sehr günstig war.


Innerhalb der 5 Tage in Amsterdam hatten wir ein straff geplantes Programm mit vielen kulturellen Punkten, doch am Sonntagabend stand natürlich zuerst das Finale der Weltmeisterschaft an, das wir in einem Irish Pub mitverfolgen konnten und wo wir nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft noch ausgelassen feierten.
Der kulturelle Teil begann am Montag mit einer Stadtführung, bei der wir die Stadt allgemein besser kennenlernen konnten und die uns unter anderem auch in das Rotlichtviertel führte. Außerdem besichtigten wir am Dienstag das Rejiksmuseum in dem viele Kunstwerke des niederländischen Malers Rembrandt ausgestellt waren, wo man aber auch Schiffsmodelle und alte Waffen bestaunen konnte. Auf dem Programm stand außerdem noch die Besichtigung einer portugiesischen Synagoge und des jüdischen Viertels von Amsterdam. Die meisten der Juden wurden während des Zweiten Weltkriegs deportiert und starben in Konzentrationslagern. Dieses Schicksal ereilte auch Anne Frank, deren Versteck wir im Anne Frank Haus besichtigen konnten. Auf einem Rundgang durch das kleine, verdunkelte Hinterhaus bekam man einen Eindruck vom Leben in solch einem Versteck, das sich Anne Frank mit sieben anderen Menschen zwei Jahre lang teilte. Bei Heineken Experience konnten wir viel über das Bierbrauen erfahren und erlebten in einem 4D Kino am eigenen Leib, was mit den einzelnen Zutaten während des Vorgangs passiert (Gott sei Dank nur virtuell!). Am Donnerstagvormittag teilte sich unsere Gruppe auf und wir besuchten das Schifffahrtsmuseum, das Wohnhaus Rembrandts und das Van Gogh Museum.


Natürlich konnten wir während unserer Freizeit zwischen den vielen Programmpunkten auch auf eigene Faust die Stadt erkunden und durch die vielen Shops, Restaurants und Bars einen eigenen Eindruck der Stadt erhalten und wir wollten selbstverständlich auch erfahren, wie das Amsterdamer Nachtleben tatsächlich aussieht.
Wir alle, Schüler und auch Lehrer, hatten in dieser kurzen Zeit eine wirklich tolle und ereignisreiche Studienfahrt, nicht zuletzt auch durch den entspannten und freundlichen Umgang untereinander. Alles in allem bleibt so nur noch zu sagen: Unser Traum von Amsterdam wurde wahr!
P.S.: Viele werden sich fragen, was es mit der Klammer im Titel auf sich hat. Dieser Toppits-Verschluss hat uns ab der Hinfahrt durch ganz Amsterdam begleitet und wurde immer an die Person weitergereicht, die den schlechtesten Wortwitz gerissen hatte. Das Spiel hat uns in der Woche viel Spaß bereitet und derjenige, der die Klammer bei der Ankunft in Gerabronn bei sich hatte, darf nun die Grundlage für die nächste Klassenfeier spendieren.

Leonhard Abel

 

Zum Abschluss noch eine Impression: Fussballnation Holland trifft auf Amsterdamer Gummihütchen.